Ein erstes Programm

 

Öffnet man eine neue Delphi-Anwendung, so meldet sie sich mit einem leeren Formular. Es ist ziemlich einfach, solch ein Delphi-Formular mit vielen Schaltern und ähnlichen Komponenten zu füllen. Beim Kompilieren entsteht ein lauffähiges Programm von etwa 300 kB(!), das absolut nichts tut. 

Delphi ist ereignis-orientiert:  Vorgänge, wie das Drücken eines Schalters oder das Ändern des Textes in einem Fenster sind Ereignisse, die bestimmte Reaktionen auslösen können.  Aufgabe des Programmierers ist es nun, eine Ereignis-Behandlungs-Routine (einen event handler) zu programmieren. 

Der Objekt-Inspektor gibt Auskunft darüber, welche Eigenschaften (Höhe, Breite, Farbe usw.) ein Objekt hat. Man kann auf der zweiten Registerkarte allerdings auch viele der Ereignisse entnehmen, auf die ein Objekt reagieren kann (z.B. OnClick, OnChange,...)

Ein Doppelklick  auf eines dieser Ereignisse öffnet das Programmierfenster, die Prozedur ist in ihrer Grundstruktur bereits vorbereitet:

procedure TForm1.SchalterBtnClick(Sender: TObject);
begin

end;

Außerdem wird die Prozedur auch als Methode in dem dazugehörigen Formular eingetragen.

 

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